Klassenrat am IKG

Ziele:

  • Die Demokratieerziehung in der Schule nachhaltig fördern, ausgehend von der Arbeit im Klassenverbund.
  • Die SUS anleiten,

– sich selbständig zu organisieren

– ritualisiert sowie strukturiert zu diskutieren, zu planen und Probleme zu lösen

– soziales Lernen begünstigen und Ausgrenzung vorbeugen

  • Das Gemeinschaftsgefühl der Klasse entwickeln und die Identifikation mit der Schule fördern.
  • Im Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium Sicherheit, Klarheit und den Verhaltenskodex der Schule erleben und leben. Bekannte Formen der Kommunikation an der GS am GY weiterführen.

Konkrete Umsetzung und Implementierung im Schulalltag:

  • Schon in der Einführungswoche Klasse 5 wird in Anwesenheit des Klassenlehrers das Modell des Klassenrats der Klasse vorgestellt und eingeübt. Die im Klassenrat ausgebildeten Vertrauensschüler leiten die Schüler an.
  • In Klasse 5 und 6 steht wöchentlich eine KL-Stunde zur Verfügung, welche für den Klassenrat genutzt wird.
  • Die Schülerinnen und Schüler und das Klassenlehrerteam bestimmen die Themen des Klassenrats selbst. Die Themen betreffen immer die ganze Klasse oder einen großen Teil. Bei Streitigkeiten, die ausschließlich zwei oder drei Schüler betreffen, werden die Vertrauensschüler kontaktiert. Auch Fälle echten Mobbings werden nicht im Klassenrat besprochen; in diesem Fall wird nach einer eindeutigen Diagnose durch den Beratungslehrer oder Schulpsychologen eine extra Mobbingintervention B. in Form des No Blame Approach stattfinden.

Bezug zum Leitbild:

  • Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Mitschülern und deren Anliegen fördert das „Soziale Miteinander“ und schult die Empathiefähigkeit jedes einzelnen Schülers. Dadurch wird auch die „Stärkung der Persönlichkeit“ weiter ausgebildet. In diesem erzieherischen Prozess lernen die SUS auch Verantwortung zu übernehmen, die eigene Meinung zu bilden, zu vertreten und demokratische Prozesse zu verstehen.