Kunst – Unterstufe

Daumenkino (Klasse 6)

Der Film besteht aus 12 handgemalten Einzelbildern, in der Größe 7×10 cm.
Die Bilder wurden einzeln eingescannt und mithilfe des Programms „Gimp“
zu einem GIF zusammengefügt. In meinem Film geht es um eine Person, die
über einen Wassereimer springt und sich dann ungeschickt an der Kante
einer Rutsche den Kopf anstößt.

Der Film entstand vor dem Bauen einer dreidimensionalen Rutschbahn bzw.
Murmelbahn aus Papier/Pappe.

Mein Traumurlaub im Schuhkarton (Klasse 5)

Aufgabe: Überlegt, wo und wie ihr euren nächsten Urlaub am liebsten verbringen würdet – z.B. tieftauchend auf Hawaii, abenteuerlich im Amazonas, auf einem Berggipfel, auf dem Sofa in einem Palast oder im Raumschiff.Habt ihr die perfekte Szene gefunden, dann kommt jetzt die Umsetzung: Nehmt einen Schuhkarton und bohrt in die kurze Seite ein kleines Guckloch. Wenn ihr durch das Loch schaut, sollte es zunächst dunkel sein. Experimentiert zunächst mit verschiedenen Beleuchtungsmethoden: Bohrt in einem ersten Schritt z.B. kleine Löcher in die Decke (Lichtstrahler) oder schneidet Lichtschlitze und andere Öffnungen in den Karton. Eine weitere Möglichkeit ist es, durch kleine Öffnungen lichtdurchlässiges Plastik-Verpackungsmaterial einzuführen. Beobachtet die unterschiedliche Lichtwirkung.Bastelt dann aus Pappe eine Figur mit Papierkleidern und Gegenständen, die euch selbst darstellt und stellt sie an den richtigen Ort. Fotografiert zuletzt den Blick durch das Guckloch, so als würdet ihr einen geheimen Blick auf euren Traumurlaub werfen.

Inkognito-Selfie (Klasse 7)

Wie kann man ein Selfie von sich selbst machen ohne sein Gesicht komplett zu zeigen? Was ist ein Selfie eigentlich? Wie kann die persönliche Individualität auf unterschiedlichste Weise kreativ dargestellt werden? Wer bin ich und was macht mich aus? Was ist meine Identität und wie lässt sie dich darstellen?

Die Schüler*innen der Klasse 7c haben sich in der Fernlernzeit auf die Suche nach Antworten zu diesen Fragen gemacht und beeindruckende Inkognito-Selfies geschossen.

 

 

Die Klasse hat mit dieser Fotocollage aus den Inkognito-Selfies auch am Vielfalt-Wettberweb von Pilot-4-School mitgemacht, aber leider nicht gewonnen.

Geschnitzte Seifentiere (Klasse 6)

Während des Digitalunterrichts handwerklich zu arbeiten, war eine Herausforderung für beide Seiten – Lehrer*in und Schüler*in. Aber auch ohne Ton, Pappmaschee oder Naturmaterialien können wunderbare Kunstwerke entstehen und erste Fähigkeiten im Herstellen von Skulpturen erlernt werden.

Land Art (Klasse 6)

Warum nicht einmal draußen Kunst machen? Die Welt ist voller Kunstwerke, teilweise natürlich entstanden, teilweise vom Mensch gemacht.

Um im Lockdown den langen Tagen vor dem PC zu entgehen, sollten die Schüler*innen dieses Mal in ihrer näheren Umgebung Kunst schaffen. Im Garten, auf der Straße, im Park oder am See, im Wald oder auf der Terrasse… und alles mit Naturmaterialien, die nach Beguachtung der Kunstwerke wieder an die Natur zugeggebenen wurden.

Arbeiten mit dem Fineliner (Klasse 5)

Für die SchülerInnen der 5. Klassen war es zunächst ungewohnt, dass sie für diese Aufgabe nur einen einzigen Stift benutzen sollten, der sich zudem nicht wegradieren oder löschen lässt. Aber nach und nach wurden sie beim Üben von Strukturen und Mustern immer sicherer – und auch kreativer! Als im Januar der Lockdown begann, konnten sie alle von zuhause in individueller Geschwindigkeit an ihren Übungsblättern weiterarbeiten. Dann kam die große Aufgabe: Zeichne ein Fantasietier, das aus möglichst vielen unterschiedlichen Tierkörpern besteht und fülle es mit passenden Mustern und Strukturen aus. Mit Hilfe des Internets konnte direkt am Schreibtisch nach Tierformen und verschiedenen Körperteilen gesucht werden und die Bilderwelt des World Wide Web diente als Inspirationsquelle für Haut, Fell, Schuppen oder Panzer. Die Ergebnisse dieser „Hausarbeit“ können sich wirklich sehen lassen, oder was meinen Sie?

Ein selbstgemachtes Corona-Rätsel (Klasse 6)

Ausgehend von einem ZEIT-Artikel mit einem Rätsel über Alltagsdinge und Pflanzen, die dem Viruspartikel SARS-CoV-2 erstaunlich ähnlich sehen, wurde folgende Aufgabe gestellt:“Suche in deiner Umgebung (Zuhause, Garten, Park, Wiese oder auch im Internet) nach Dingen, die dem SARS-COV-2–Viruspartikel ähnlich sehen. Hast du etwas gefunden, fotografiere es, zeichne oder male es ab. Wenn du ein Bild aus dem Internet nimmst, musst du es runterladen und abspeichern und eventuell zuschneiden.
Falls du gar nichts findest, kannst du dir auch einen Viruspartikel ausdenken und diesen zeichnen/malen.
Suche vier (oder mehr) solcher „Viruspartikel“ und stelle sie in einem Dokument nebeneinander. Schreibe dann in vertauschter Reihenfolge darunter, was du gefunden hast, so dass ein Rätsel wie auf der Vorlage entsteht.“
Dieser Aufgabe wurde von den SchülerInnen mit großem Eifer nachgegangen und so konnten wir in der Woche darauf viele, sehr gut gelayoutete Rätsel bestaunen. Raten Sie mal mit!

Drei Tortenstücke aus Papier (Klasse 6)

Im Lockdown haben viele Menschen ja mit dem Backen angefangen. Wie wäre es, wenn man die Backwerke einfach einmal bastelt? Ohne Zucker, ohne Fett und ohne Chaos in der Küche 🙂 So lautete die Aufgabe für die SchülerInnen: „Gestaltet drei appetitliche, unterschiedliche Tortenstücke und richtet sie auf einem Teller an.“ Dann wurden weitere Hilfsmittel wie eine Faltvorlage gegeben und zur Inspiration gab es leckere Fotos aus dem Internet.

Eine Woche später konnten wir alle zusammen eine Tortenbuffet der Extraklasse (visuell) erleben. Und einige SchülerInnen erzählten, dass sie zuhause nach der Papiervorlage mit ihren Eltern dann doch noch die richtige, echte, leckere Version gebacken haben. Kein Wunder, denn bei diesen tollen Kreationen bekommt man wirklich Appetit!

Berühmte Gemälde nachstellen. Corona-Edition (Klasse 6)

Schon im April 2020 hatte das berühmte Getty Museum in Los Angeles damit begonnen, auf Instgram seine Follower dazu aufzurufen, berühmte Kunstwerke in den eigenen vier Wänden nachzustellen. Als #gettymuseumchallenge ging dieser Aufruf inzwischen um die ganze Welt und brachte eine unglaubliche Kreativität und Vielfalt an Werken hervor, die immer noch auf Instagram zu bestaunen sind.

Die war die Aufgabe: „Weil viele Museen auf der ganzen Welt gerade geschlossen sind, haben sich einige von ihnen etwas Lustiges und Kreatives ausgedacht: Sie haben die Menschen dazu aufgefordert, berühmte Kunstwerke zuhause nachzustellen. Nicht nachzumalen! Sondern bei sich zuhause im Wohnzimmer, im Bad oder auf dem Balkon ein berühmtes Gemälde mit dem eigenen Körper und den eigenen Dingen nachzubilden. Dann muss nur noch jemand ein Foto davon machen und fertig!“

Zur Inspiration wurden einige Kunstwerke vorgegeben, aber natürlich wurde auch durch das Internet gescrollt. Wie schade, dass ich beim Entstehungsprozess der eigenen Bilder nicht dabei sein konnte. Aber dafür war ich in der kommenden Woche umso mehr begeistert von den Ergebnissen der SchülerInnen! Da aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes der Kinder hier auf der Homepage nur Arbeiten gezeigt werden, auf denen die Kinder nicht selbst zu sehen oder unkenntlich sind, fehlen einige der besten Arbeiten. Aber Sie können mir glauben: Die ganze Klasse war begeistert bei der Aufgabe dabei und wir hatten alle viel Spaß beim visuellen Rundgang durch die Galerie der kreativen Neuinterpretationen alter Werke.